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Sieben Monate nachdem der Spatenstich zum Bau des Schulungszentrums des Württembergischen Schützenverbandes (WSV) auf dem Gelände der Landessportschule Ruit erfolgte, wurde am 23. November nun das Richtfest begangen. „Es ist eine Feier der Vorfreude und ein wichtiger Meilenstein“, so Monika Bader, Baubürgermeisterin der Stadt Ostfildern. Die 80 geladenen Gäste konnten sich dabei selbst ein Bild vom enormen Baufortschritt des Gebäudes machen, das zukünftig sowohl der Förderung des Breiten- und Leistungssports als auch der Aus- und Weiterbildung von Trainern, Übungsleitern und Kampfrichtern dienen soll.

Durch die Integration einer Multifunktionshalle kann das Schulungszentrum neben den Sportschützen auch von anderen Sportarten genutzt werden. Dieser Aspekt eines Mehrwerts für die gesamte Sportfamilie, so Rolf Schmid, Vizepräsident Bildung des Württembergischen Landessportbundes (WLSB), ist auch einer der Gründe, warum sich der WLSB sehr gern an dem Großprojekt beteiligt.

Er betonte in diesem Zusammenhang auch die Aufwertung des Geländes der Landessportschule durch den Neubau und ist davon überzeugt, „dass sich die gute Zusammenarbeit zwischen WLSB und WSV auch über die Einweihung hinaus fortsetzen wird.“ Zu den zahlreichen erschienenen Gästen gehörten neben anderen Bertram Stoll, Ministerialrat im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Heinz Mörbe, Hauptgeschäftsführer des Württembergischen Landessportbundes, Wolfgang Fleiner, Vizepräsident Geschäftsführung des Schwäbischen Turnerbundes sowie Vertreter des planenden Architekturbüros Kaufmann Theilig & Partner, des Bauprojektmanagements NPS, des WSVPräsidiums und des WSV-Landesausschusses.

Landesoberschützenmeisterin Hannelore Lange dankte in ihrer Rede vor allem auch dem Personenkreis, dem das Richtfest eigentlich gilt, den Handwerkern: „Wir bedanken uns ganz herzlich für ihre geleistete Arbeit: den Tragwerksplanern Furche Geiger Zimmermann, dem Bauunternehmen Berthold Kuhnle sowie der Müllerblaustein Holzbau GmbH.“ Von letzterer wurde in Person Herrn Reinhold Müllers, Zimmerermeister und geschäftsführender Gesellschafter, auch der Richtspruch gesprochen. Mit einem kräftigen „Holz, Holz, Holz her!“, in das alle anwesenden Gäste einstimmten, wurde die Fertigstellung des Dachstuhles und damit der Abschluss eines entscheidendes Bauabschnittes gefeiert.

Wie es weitergeht, erklärte Prof. Andreas Theilig, Partner des leitenden Architekturbüros KTP: „Der Rohbau wird nun mit durchsichtigen und nicht durchsichtigen Materialien eingehüllt. Wir hoffen, dass diese Arbeiten bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein werden, so dass mit dem Innenausbau begonnen werden kann.“

Das neue Gebäude beinhaltet eine Kombihalle mit 2 x 20 Schießständen für Luftgewehr und Luftpistole oder 16 Bogenscheiben, eine Kleinkaliberhalle mit insgesamt 20 Bahnen für die 25m-/50m-Disziplinen – allesamt ausgestattet mit modernster Technik – sowie einen Seminarraum, in dem bis zu 25 Personen Platz finden.

Finanziert wird das 6,5 Mio. Euro teure Projekt zum einen durch Eigenmittel des WSV. Zum anderen beteiligt sich der WLSB mit 1,5 Mio. Euro Investitionskosten sowie 500.000 Euro Fördermitteln am Bau. Außerdem stellt dieser das Gelände in Erbbaurecht zur Verfügung. Nach derzeitigem Stand kann der vorgesehene Kostenrahmen eingehalten werden.

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Gebäudes ist für Mitte 2017 geplant.

Weitere Infos gibt es auf der Webseite des WSV-Schulungszentrums.

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